Aktuelle Informationen

Bundesbündnis Bodenschutz „Gegen Flächenfraß – für intelligente Lösungen!“

 

Bundesweit schließen sich erstmals Bürgerinitiativen und Organisationen zu einem Bodenschutzbündnis zusammen.

 

Der Bauernverband Biberach-Sigmaringen und die Bürgerinitiative „Schutzgemeinschaft Risstal“ sind dem Bündnis am 14.06.2019 beigetreten.

 

Die Initiatorin Frau Hagenbruch von der Bürgerinitiative Breitwiesen in Weinheim war ebenfalls anwesend und konnte bei herrlichem Wetter die

  • feierliche Unterzeichnung des Beitritts
  • Kundgebungen zum Thema Bodenschutz
  • Kutschfahrten durchs Rißtal

mit begleiten.

 

Artenvielfalt und Biodiversität ist in aller Munde – aber der Schutz des Bodens als Lebensgrundlage von uns allen hat keine Lobby.

Unser Ziel: Gegen Flächenfraß – für intelligente Lösungen!

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Bündnis

Eingliederungsvereinbarung Höfen von 1974

 

Eingliederungsvereinbarung

 

Informationsstand auf dem Biberacher Wochenmarkt

 

Die Bürgerinitiative „Schutzgemeinschaft Risstal“ informierte am Samstag, 24. März 2018 auf dem Biberacher Wochenmarkt über das geplante interkommunale Industriegebiet (IGI) im Risstal.

 

Mitglieder der Bürgerinitiative haben die Auswirkungen einer industriellen Bebauung verdeutlicht und beantworteten Fragen zum Thema Wasser- und Hochwasserschutz, Flächenverbrauch, Emissionen sowie zum Natur- und Umweltschutz.

 

Informationsstand beim Politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach

 

Ein großer Erfolg war der Informationsstand der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Risstal beim Politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach.

 

Viele Interessierte suchten den Kontakt zur Bürgerinitiative und informierten sich. Für uns als Bürgerinitiative war es sehr interessant, dass vermehrt Bürger auf uns zukommen, die sich Gedanken zur Bebauung eines Wasserschutzgebietes machen und sich wegen der zunehmenden Starkregenfälle nicht mehr sicher sind, ob der bisher gebotene Schutz der Kommunen  auch für die Zukunft noch ausreicht. Flächenversiegelungen und das Ignorieren von natürlichen Rückhalteflächen werden zunehmend als Bedrohung wahrgenommen.F

 

 

Politischer_Aschermittwoch_BC

 

Flyer „Ökologische Chance im Risstal nutzen“

 

Offener Brief zum Interkommunalen Industriegebiet (IGI) im Rißtal

 

Sehr geehrte Herren Bürgermeister,

 

in der Sitzung des Gemeinderates Warthausen vom 29.01.2018 und aus dem Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 31.01.2018 hat die Öffentlichkeit und die BI Risstal erfahren, dass auf den Flächen des geplanten IGI Bohrungen und Vermessungsarbeiten stattfinden.

 

Fraglos hat ein Eigentümer das Recht, auf seinem und mit Zustimmung auf fremden Grund und Boden Untersuchungen durchzuführen.

 

Hier sollen den rechtlichen Verfahren (Zielabweichung – Bauleitpläne) vorgreifend die Grundlagen gelegt werden, damit die Firma Handtmann ihren Zeitplan einhalten kann.

 

Uns verärgert nicht nur, sondern empört, dass der Zweckverband, d.h. in erster Linie dessen Sprecher BM Jautz und BM Kuhlmann, und die Firma Handtmann Zusagen brechen und jedes Vertrauen in ein demokratisches Verfahren, d.h. ein Verfahren unter umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit, vorsätzlich zerstören.

 

Nachdem das Verfahren mit einer rechtswidrigen Genehmigung des Landwirtschaftsamtes Biberach begonnen hatte, haben die Bürgermeister und die Firma Handtmann unter Moderation der Rechtsaufsichtsbehörde Regierungspräsidium Tübingen als Fazit des „Runden Tisches“ im Oktober 2017 zugesagt, die Öffentlichkeit und die BI Risstal über alle weiteren Schritte, mit denen das Projekt IGI vorangebracht werden soll, zu unterrichten und in weitestgehendem Umfang zu beteiligen.

 

Offenbar wird entgegen dieser Zusage mit zwei Zungen gesprochen, bzw. geschwiegen. Einerseits gibt es Absprachen zwischen dem Zweckverband und der Firma Handtmann, andererseits erfährt die Öffentlichkeit und die BI davon nichts.

 

Wir fordern den Zweckverband auf, sofort zu informieren:

 

  • Welche Bohrungen und Untersuchungen finden konkret statt?
  • Was soll untersucht werden und zu welchem Zweck/Ziel?
  • Wo finden diese statt?
  • Wer macht die Bohrungen und Untersuchungen und wer bewertet die Ergebnisse?
  • Von wem sollen die Ergebnisse wozu verwendet werden?
  • Wie hoch sind die Kosten und welche Institutionen (Bürgermeister, Gemeinderat, Zweckverband) genehmigen die Ausgaben?

 

Außerdem verlangen wir, dass die Ergebnisse veröffentlicht werden, wenn es zu einer i.S. des Zweckverbandes und der Firma Handtmann positiven Entscheidung des Regierungspräsidiums zum Zielabweichungsverfahren kommt und eine Bauleitplanung beginnt.

 

Hochachtungsvoll

 

 

Informationsveranstaltung vom 27. November 2017

 

Hervorragend besucht war die Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative im Schwabenstüble in Äpfingen. Bei vollem Haus gab es einen kurzen Rückblick über die Entstehung der BI und auf wichtige Aktionen wie Bürgerversammlung und die Ortsbegehung im Juli dieses Jahres.

 

Die Besucher wurden informiert über das erste Gespräch beim Regierungspräsidium in Tübingen und erfuhren Details zum Runden Tisch in Warthausen.

 

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Starkregenthematik im Risstal gelegt. Die BI verdeutlichte, dass man mit einer Bebauung im Risstal ein natürlich funktionierendes Rückhaltesystem und damit ein wertvolles ökologisches Gleichgewicht unwiderruflich zerstören würde. Die Pläne, Wasser in die Riss einzuleiten, wurden vor allem von Bürgern aus Schemmerhofen als ernste und zunehmende Bedrohung wahrgenommen.

 

Einen speziellen Part nahm die Vorstellung des Buches „Anthropozän – das große Sterben“ des in Mettenberg geborenen und aufgewachsenen Kunstprofessors Hermann Weber ein. Er prangert hier – am Beispiel der Pläne zum IGI Risstal – die Zerstörung der Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen an. Die Erlöse aus dem Verkauf des Buches stellt Hermann Weber der Bürgerinitiative zur Verfügung.

 

Das Buch kostet 10 Euro und kann bestellt werden per E-Mail bei info@bi-risstal.de oder beim Biolandhof Weber, Althof 10, Mettenberg.

Buchvorstellung „Anthropozän – Das große Sterben“

 

Professor Hermann Weber setzt sich in seiner künstlerischen Tätigkeit mit der Natur und dem Naturschutz auseinander. Ausschlaggebend für die Entstehung des Buches war die Information über die Pläne zum IGI Risstal.

 

Er sei entsetzt gewesen und prangert die Zerstörung der Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen an. Wohlstand und Wachstum um jeden Preis ist seiner Meinung nach menschenverachtend.

Weber zeigt sich absolut solidarisch mit der BI „Schutzgemeinschaft Risstal“ und stellt den gesamten Verkaufserlös der Bücher der BI zur Verfügung.

 

Das Bucht kostet 10 Euro und kann bestellt werden per E-Mail bei info@bi-risstal.de oder beim Biolandhof Weber, Althof 10, Mettenberg.

 

Anthropozän Das große Sterben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ortsbegehung am 7.7.2017 im Risstal

 

Nahezu 200 interessierte Bürger aus der näheren und weiteren Umgebung von Warthausen folgten der Einladung der Bürgerinitiative zu einer Ortsbegehung, um sich vor Ort ein Bild über das Ausmaß des geplanten Interkommunalen Industriegebiets (IGI) im Risstal zu machen.

 

Vor Ort wurden die Dimensionen aufgezeigt. Für Fragen zum Wasser- und Hochwasserschutz, zum Natur- und Umweltschutz sowie zu den Auswirkungen für die Landwirtschaft standen mehrere Experten zur Verfügung.

 

Rede und Antwort standen u. a.

  • Vera Schloßbauer, 2. Vorsitzende des Naturschutzbundes NABU-Gruppe Biberach
  • Roland Roth, Wetterexperte
  • Jörg Lange-Eichholz, Biologe, Sprecher des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg

 

 

 

Einwohnerantrag wird behandelt

 

In der kommenden Gemeinderatssitzung am Montag, 3.Juli 2017 19:00 Uhr in Warthausen werden die Punkte des Einwohnerantrags behandelt.

 

(Einwohnerantrag.pdf)

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